Atemaussetzer beim Schlafen: Ursachen, Symptome und Behandlung

Ursachen von Atemaussetzern beim Schlafen

Obstruktive Schlafapnoe (OSA)

Die obstruktive Schlafapnoe (OSA), auch Obstruktives Schlafapnoe Syndrom (OSAS), ist eine der häufigsten Ursachen für Atemaussetzer beim Schlafen. Beim OSAS kommt es zu wiederholten Verengungen oder Blockaden der oberen Atemwege während des Schlafs, was zu vorübergehenden Atemstillständen führt. Diese Blockaden resultieren häufig aus einer Erschlaffung der Rachenmuskulatur und des Zungengrundes. Zu den OSAS-Symptomen gehören lautes Schnarchen, wiederholtes nächtliches Aufwachen und Wasserlassen, morgendliche Kopfschmerzen, Tagesmüdigkeit und Impotenz.

Zentrale Schlafapnoe (CSA)

Die zentrale Schlafapnoe (CSA) unterscheidet sich von der obstruktiven Schlafapnoe dadurch, dass die Atemaussetzer nicht durch eine Blockade der Atemwege, sondern durch ein Versagen des Atemzentrums im Gehirn verursacht werden. Bei CSA geben die Gehirnsignale den Atemmuskeln nicht den erforderlichen Impuls, um regelmäßig zu atmen. Dies kann zu unregelmäßigen Atemmustern und wiederholtem nächtlichen Aufwachen führen. Zu den CSA-Symptomen gehören Schwächegefühle, Atemnot und Schlaflosigkeit.

Risikofaktoren und Auslöser der Schlafapnoe

Mehrere Risikofaktoren und Auslöser können zu Atemaussetzern im Schlaf beitragen: Übergewicht und Adipositas sind primäre Risikofaktoren, da überschüssiges Fettgewebe Druck auf die Atemwege ausüben kann. Andere Risikofaktoren umfassen das Alter, genetische Veranlagung, Alkoholkonsum und Rauchen.

Psychische Ursachen können ebenfalls eine Rolle spielen. Stress und Angst können die Schlafqualität beeinträchtigen und das Risiko von Atemaussetzern erhöhen. Zudem können bestimmte Medikamente, die das zentrale Nervensystem beeinflussen, zentrale Schlafapnoe hervorrufen.

Schlafapnoe, die mit mehr als 30 Atemaussetzern in der Stunde einhergeht, gilt als besonders gefährlich und sollte dringend ärztlich abgeklärt und behandelt werden. In einigen Fällen kann es auch eine Meldepflicht bei bestimmten Berufsgruppen geben, um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten.

Fast 60 Atemaussetzer pro Stunde

Nils Brennecke ist besonders schwer am Obstruktiven Schlafapnoe Syndrom (OSAS) erkrankt. Seine Atemaussetzer im Schlaf belaufen sich auf beinahe 60 pro Stunde. Die Länge der Atemaussetzer im Schlaf liegt zwischen zehn und 30 Sekunden. Wie er darauf gekommen ist, an der Schlafapnoe erkrankt zu sein, welchen Arzt er aufgesucht hat und wie das OSAS bei ihm diagnostiziert wurde, beschreibt Nils Brennecke (Jahrgang 1974) eindrucksvoll in seinem Buch “Schlafapnoe Schnarchen – Wie ich die lebensgefährlichen Atemaussetzer in den griff bekomme habe”. Erstmals hat mit Nils Brennecke, der im unterfränkischen Schweinfurt lebt, ein Patient ein Buch über das Obstruktive Schlafapnoe Syndrom mit seinen gefährlichen Atemaussetzern geschrieben.
Wie Nils Brennecke die Atemaussetzer in den Griff bekommen hat, beschreibt er sehr anschaulich in dem 204 Seiten umfassenden Buch, das im HaardtLine Verlag erschienen ist. “Ich habe vor allem stark abgenommen, sagt Nils Brennecke, der vor seiner Diät 112 Kilo bei 1,88 m Körpergröße wog. “Innerhalb von fünfeinhalb Monaten habe ich 22 Kilo abgenommen. Ich hatte nämlich erfahren, dass Übergewicht die Schlafapnoe begünstigt – und damit einen erhöhten Blutdruck, was einen Schlaganfall zur Folge haben kann.”

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